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Ratgeber Schlaganfall

Informationen für Betroffene und Interessierte

Entstehung

Dem ischämischen und dem hämorrhagischen Schlaganfall liegen unterschiedliche pathologische Vorgänge zugrunde. Beim ischämischen Hirninfarkt können verschiedene schleichende Veränderungen in den Blutgefäßen innerhalb oder außerhalb des Gehirns eine Gefäßverstopfung nach sich ziehen. Durch falsche Ernährung, Rauchen sowie Bluthochdruck oder einfach nur durch fortgeschrittenes Alter können sich an den Gefäßwänden aller Blutgefäße Ablagerungen bilden (Arteriosklerose), so auch in den Blutgefäßen im Gehirn. Diese Ablagerungen können immer dicker werden und die Arterie entweder direkt vor Ort (innerhalb oder außerhalb des Gehirns) verstopfen oder sie werden vom Blutstrom mitgerissen und setzen sich an anderer Stelle, so z. B. im Gehirn, fest und behindern dort den Blutstrom.

Mitunter können Gefäßwände auch reißen. Dies kann z. B. an Stellen passieren, an denen Arterien abgeknickt werden können, z. B. im Halsbereich. Auch Ablagerungen können, wenn sie mitgerissen werden, dabei die Gefäßwand beschädigen. Diese kann nach innen klappen und so das Gefäß verstopfen oder aber es kommt zu Blutungen durch den entstandenen Riss (eine Form des hämorrhagischen Schlaganfalls).

Der hämorrhagische Schlaganfall lässt sich in zwei Gruppen unterteilen. Bei der einen kommt es zu einer Blutung innerhalb des Gehirns, bei der anderen zu Blutungen im Kopf, jedoch außerhalb des Gehirns. In beiden Fällen breitet sich das Blut aus und drückt auf das Gehirn, wodurch die Blutzufuhr in der betroffenen Region behindert wird. Mehrere Faktoren können zu diesen Blutungen führen: Durch zu hohen Blutdruck oder andere Krankheiten (so z. B. Diabetes mellitus ) können die Blutgefäßwände in Mitleidenschaft gezogen werden. Die immer dünner werdenden Wände können irgendwann reißen. Des Weiteren können z. B. durch Unfälle sog. Aneurysmen (Blutblasen) entstehen, die irgendwann platzen können.

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  • Sich wieder spüren 31.08.2010
    Schwerkranke, zum Beispiel Demente oder Patienten nach einem schweren Schlaganfall, haben oft Probleme, sich zu spüren und ihre Umwelt wahrzunehmen. Dadurch verlieren sie die Orientierung und einen Teil ihrer Identität. Mit Hilfe der "Basalen Stimulation" können Pflegende diesen Patienten das Leben wesentlich erleichtern.